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KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V.

Kurzprofil

Die KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. macht die vielen unerkannten Potenziale auf dem Arbeitsmarkt sichtbar und fördert durch vorausschauende Qualifizierung ihren Einsatz in der Wirtschaft. Sie verfolgt das Ziel, den Fachkräftebedarf durch die Ausschöpfung und Verbesserung vorhandener Ressourcen langfristig zu decken und demografischen Veränderungen entgegenzuwirken. Hierbei legt die KWB ihren Fokus auf besondere Zielgruppen, wie zum Beispiel Geflüchtete, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Berufsrückkehrer/-innen sowie Arbeitsuchende mit Qualifizierungsbedarf.

Zielgruppe(n)

Alle arbeitsmarktpolitischen Akteure wie Unternehmen, Träger, Führungskräfte, Verbände, Ministerien/Behörden, Gewerkschaften, Innungen, Kammern, Schulen, Beschäftigte, Arbeitssuchende, Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Eltern, Jugendliche.

Adresse der Geschäftsstelle/Zentrale

KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V.

Haus der Wirtschaft

Kapstadtring 10

22297 Hamburg

 

Telefon: 040 334241-0

Fax: 040 334241-299

Email: leo(at)kwb.de

Homepage: www.kwb.de

Migrationsspezifische Arbeitsfelder/Projekte

BQM Beratung Qualifizierung Migration/Fachkräftesicherung bei KMU

BQM setzt sich im Rahmen des KWB-Projekts "Fachkräftesicherung bei KMU" dafür ein, die Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitschancen von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg strukturell zu verbessern.

Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund zur Integration in den Hamburger Arbeitsmarkt. Im Rahmen von Coachings werden gemeinsam Berufsfelder erkundet, Bewerbungsunterlagen erstellt und Matchingprozesse initiiert. Bei erfolgreicher Vermittlung werden die Geflüchteten auch in der ersten Zeit der Einfindung begleitet.

Parallel werden Unternehmen bei der Einrichtung von Praktikanten-, Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen für Migranten/-innen und Geflüchtete unterstützt. Sie werden über Möglichkeiten und Modalitäten der Arbeitsmarktintegration informiert und ihnen werden passende Bewerber/-innen vorgestellt. Auch Betriebserkundungen für interessierte Schüler/-innen, interkulturelle Einstellungsverfahren und Fortbildungen für Eltern, Lehrkräfte, Multiplikatoren/-innen sowie Fachtagungen rund um das Thema "Vielfalt in Arbeit und Ausbildung" gehören zum Angebot. BQM bietet Beratung zur interkulturellen Öffnung von Unternehmen, Schulen und anderen Institutionen sowie die Qualifizierung zur Interkulturellen Koordination an Schulen (IKO). Diese wird in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) durchgeführt.
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Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen

Das KWB-Projekt startete 2014 im Rahmen von 23+ STARKE SCHULEN, einem Schulentwicklungsprogramm der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). Das Projektteam der KWB e. V. qualifiziert Schüler/-innen, Eltern und Ehrenamtliche – insbesondere mit Migrationshintergrund – zu Mentoren/-innen, während das Team der BSB ausgesuchte Lehrkräfte zu Koordinatoren/-innen ausbildet und den Einsatz von Mentoren/-innen an den Schulen koordiniert. Das Projektangebot umfasst Seminare und Workshops für die drei Zielgruppen der KWB sowie Online-Module zum Selbstlernen. Darüber hinaus entwickelt das Projektteam zusammen mit den teilnehmenden Schulen individuell abgestimmte Veranstaltungsformate zu schulrelevanten Themen.

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Flüchtlinge als Kunden
Mit diesem Teilprojekt ist die KWB e. V. seit Juli 2015 Teil des Netzwerkes FLUCHTort Hamburg 5.0, das geflüchtete Erwachsene und Jugendliche bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt. Das Teilprojekt übernimmt Fortbildungen von Multiplikatoren/-innen, die geflüchtete Menschen beraten und vermitteln. In den Fortbildungen erhalten die Teilnehmer/-innen das notwendige Wissen über aufenthaltsrechtliche Grundlagen, Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und mögliche Leistungen der beruflichen Eingliederung nach den Sozialgesetzbüchern II und III. Sie werden über besondere Lebenslagen und -bedingungen der Flüchtlinge informiert, damit sie diese individuell, sensibel und potenzialorientiert beraten können.
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Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Das Projekt unterstützt, berät und begleitet erwerbsfähige Mütter mit Migrationshintergrund beim beruflichen Wiedereinstiegsprozess. Denn trotz hoher Motivation und guter Qualifikationen sind sie in Deutschland deutlich seltener und in geringerem Umfang erwerbstätig als Mütter ohne Migrationsgeschichte. Im persönlichen Gespräch werden gemeinsam Potenziale wie Mehrsprachigkeit, internationale Berufserfahrung oder interkulturelle Kompetenz herausgearbeitet. Die Teilnehmerinnen werden bezüglich Weiterbildungsmöglichkeiten beraten und durch Coaching auf Bewerbungssituationen vorbereitet.
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ServiceCenter Teilzeitausbildung - Beratungsangebot für unter 35-Jährige

Junge Erwachsene, die aus familiären Gründen, wie Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren möchten, haben mit dem KWB-Projekt "ServiceCenter Teilzeitausbildung" seit März 2017 eine neue zentrale Anlaufstelle in Hamburg.

Das Team des ServiceCenters berät die Teilnehmer/-innen zu allen relevanten Themen rund um das Thema Ausbildung und  begleitet die Teilnehmer/-innen auch während der Ausbildung, um ihnen in kritischen Ausbildungssituationen schnell zur Seite stehen zu können und einen Abbruch der Ausbildung zu vermeiden.

Ziel ist es, die jungen Erwachsenen erfolgreich und nachhaltig in eine Teilzeitausbildung zu vermitteln.

 

Angebote für junge Erwachsene bis 35 Jahre:

 

  • Berufliche Orientierung für eine tragfähige Berufsperspektive
  • Erarbeitung individueller Bewerbungsunterlagen und -strategien
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
  • Vermittlung in betriebliche oder schulische Ausbildung oder Umschulung in Teilzeit
  • Beratung zur Finanzierung des Lebensunterhalts
  • Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein weiteres Ziel des ServiceCenters ist es, die Teilzeitausbildung als alternatives Ausbildungsmodell bei Unternehmen in Hamburg bekannter zu machen und auszuweiten. Die Ausbildungsberater/-innen machen Unternehmen auf die Chancen der Teilzeitausbildung zur Sicherung von Fachkräften aufmerksam und beraten bei der Umsetzung.

Angebote für Unternehmen:

 

  • Ansprechpartner bei Fragen zur Teilzeitausbildung
  • Vermittlung von Auszubildenden in Teilzeit
  • Krisenintervention zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen

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