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Vernetzung von Akteuren unterschiedlicher Bereiche

Vernetzung Flucht Migration Hamburg

Das Projekt „Vernetzung Flucht Migration Hamburg“ verfolgt innerhalb des Handlungsfeldes „Weiterbildung, berufliche Bildung, Übergang in Arbeit und Ausbildung für Migrant/innen und Flüchtlinge“ das Ziel, einen besseren Überblick über Beratungs- und Qualifizierungsangebote für diese Zielgruppen bereit zu stellen.

Im Rahmen regelmäßig stattfindender Fachgespräche mit den Hamburger Ämtern und Fachbehörden wird ein Beitrag zur Vernetzung der zuständigen Stellen geleistet. Ziel ist es durch den Dialog zwischen diesen Stellen und den im o.a. Handlungsfeld operierenden Trägern, den fachlichen Austausch zu verbessern und bestehende Förderangebote zu koordinieren.

Die Koordination von "Vernetzung Flucht Migration Hamburg" liegt bei der passage gGmbH – Abteilung MIZ – Migration und Internationale Zusammenarbeit. Dort werden Projekte initiiert, die sich mit der beruflichen Integration von Migrant/innen und Flüchtlingen befassen und in europäischer Kooperation durchgeführt werden.

Projektmitarbeiterinnen:

Franziska Voges (Koordination)
Tel: 040-63 67 53 84
E-Mail: franziska.voges@remove-this.passage-hamburg.de

Ines Fögen
Tel: 040-46 65 24 15
E-Mail: ines.foegen@remove-this.passage-hamburg.de

 

Das IQ Netzwerk Hamburg

 

Fachkräfte für Hamburg mobilisieren

Mehr Erwachsene mit Migrationshintergrund in den Hamburger Arbeitsmarkt integrieren – das ist Ziel des IQ Netzwerks Hamburg. Dafür haben sich verschiedene Partner unter dem Dach des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ zusammengeschlossen, um Beratungen, Qualifizierungen und Schulungen anzubieten.

 

In folgenden inhaltlichen Schwerpunkten ist das Hamburger Landesnetzwerk aktiv:

 

• Anerkennungsberatung

Das IQ Teilprojekt „Zentrale Anlaufstelle Anerkennung (ZAA)“ bietet Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Menschen mit ausländischen Schul-, Studien- und Berufsabschlüssen.

 

Zwei IQ Beratungsstellen unterstützen gezielt Frauen, die ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Hamburg anerkennen lassen möchten:

·         „Frauen aus Afrika erfolgreich im Anerkennungsverfahren“ 

·         „AMinA – Arabische Migrantinnen in Anerkennung“ 
 

Das IQ Teilprojekt „Faire Integration“ klärt Geflüchtete und Menschen aus Drittstaaten über ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt auf und unterstützt sie dabei, diese einzufordern.

 

• Qualifizierung im Kontext Anerkennungsgesetz

 

In folgenden Berufen bieten verschiedene IQ Teilprojekte Anpassungsmaßnahmen bzw. Brückenmaßnahmen an, um die volle Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses zu erreichen:

  • Physiotherapie
  • Lehrer*innen
  •  Pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, sozialpädagogische Assistent*innen (SPA) oder pädagogisches Betreuungspersonal in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen)
  • Handwerker*innen
  • Berufe aus den Bereichen Handel und Dienstleistungen

• Interkulturelle Kompetenzentwicklung der zentralen Arbeitsmarktakteure

Interkulturelle Schulungen für Beschäftigte bei Jobcenter team.arbeit.hamburg, Agentur für Arbeit, Jugendberufsagentur, kommunaler Verwaltung sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Ziel ist es, für migrationsspezifische Themen zu sensibilisieren und in den Organisationen nachhaltige interkulturelle Öffnungsprozesse anzustoßen und Diskriminierungen abzubauen.

Zudem werden Hamburger Unternehmen bei der Mitarbeitersuche unter Zugewanderten unterstützt und Unternehmensgründungen von Migrant*innen in Hamburg gefördert

 

• Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung

Seit Oktober 2020 gibt es den „Unternehmensservice Fachkräfte“, er unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Hamburg bei der Gewinnung von internationalen Fachkräften. Der kostenfreie und unabhängige Rundum-Service hat die langfristige und nachhaltige Integration in das Unternehmen und den Hamburger Arbeitsmarkt zum Ziel. Das Beratungsteam steht auch nach der Einreise der Fachkraft in Deutschland weiter mit Rat & Tat zur Seite.

Der große Vorteil: Unternehmen haben einen Ansprechpartner, der sie durch alle Prozesse begleitet − von der Akquise der Fachkräfte im Ausland über Unterstützung bei Einreise- und Arbeitserlaubnis bis hin zur Vermittlung von Nachqualifizierungen, Deutschkursen oder interkulturellen Schulungen der Belegschaft.

Unter dem Dach des Hamburg Welcome Center (HWC) ist die Servicestelle bestens mit allen Behörden, Arbeitsmarkt- und Beratungsinstitutionen vernetzt und profitiert von kurzen Wegen. So können schnell Lösungen für individuelle Fragestellungen gefunden werden. Je nach Bedarf des Unternehmens zeigt das Beratungsteam Möglichkeiten auf, holt beteiligte Institutionen an einen Tisch und begleitet den Kontakt.

Kontaktdaten des neuen Teilprojektes: Sozialbehörde, Standort Hamburg Welcome Center, Süderstr. 32b, 20097 Hamburg, Tel.: 42839-5522, tim.langner@remove-this.soziales.hamburg.de

Die Partner des IQ Netzwerks Hamburg

• Sozialbehörde

• African German Information Center gUG

• Arbeit und Leben Hamburg

• Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V.

• basis & woge e. V.

• Bildungs- und Beratungskarawane e. V.

• Diakonie-Hilfswerk Hamburg

• Handwerkskammer Hamburg

• Interkulturelle Bildung Hamburg e. V.

• passage gGmbH

• UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK)

 

Das IQ Netzwerk Hamburg arbeitet im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ und wird koordiniert von der Sozialbehörde. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

 

Zeitrahmen: 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022

 

Ansprechpartner: 

 

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)

Referatsleitung: Beate Spyrou

Telefon: 040/42863-3345

E-Mail: beate.spyrou@remove-this.soziales.hamburg.de

Website: www.hamburg.netzwerk-iq.de