Hamburger Träger aktiv Bereich Migration und Integration, Träger Hamburg Beratung und Qualifizierung Migranten, Weiterbildung und Beratung Migranten Hamburg, Institutionen Weiterbildung und Beratung Migranten und Geflüchtete in Hamburg

Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH)

Kurzprofil

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH) wirkt nach besten Kräften mit an der Integration der Migrantenbevölkerung. Integration bedeutet für uns aber auch die Pflege und Fortentwicklung der jeweils spezifischen kulturellen und religiösen Identität.
Wir engagieren uns vielfältig in mehreren Projekten (s.u.).

Zielgruppe(n)

abhängig vom Projekt

Adresse der Geschäftsstelle/Zentrale

Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. (TGH)

Hospitalstr. 111 - TGH Haus

22767 Hamburg

 

Telefon: 040 - 413 66 09-0

Fax: 040 - 413 66 09-69

Email: info@TGHamburg.de

Homepage: www.TGHamburg.de

Migrationsspezifische Arbeitsfelder/Projekte

1. Integrationskurse

Die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. ist ein zugelassener Träger für Integrationskurse und inzwischen einer der größten Anbieter von Integrationskursen in und um Hamburg. Unsere Kursorte liegen in Altona, Lurup, Rellingen, Eidelstedt, Niendorf, Dulsberg/Wandsbek und in Farmsen/Berne. Wir bieten Deutsch Tests für Zuwanderer (B1-Prüfung) sowie Leben in Deutschland Tests (Einbürgerungstest) an. Diese bieten wir auch für alle Migrantinnen und Migranten an, die nicht an unseren Integrationskursen teilnehmen.

  • Allgemeine Integrationskurse
    Der allgemeine Integrationskurs ist offen für alle Teilnehmer*innen, die nach 600 Unterrichtsstunden das B1-Zertifikat erreichen wollen. In weiteren 100 Stunden (OE) werden Kenntnisse der deutschen Rechtsordnung, Kultur und Geschichte vermittelt.
  • Integrationskurs mit Alphabetisierung
    Die Türkische Gemeinde Hamburg bietet auch Kurse an, in denen die Teilnehmer*innen lateinisch alphabetisiert werden. Der Umfang beträgt 1300 Unterrichtsstunden (inkl. 300 Wiederholerstunden sowie 100 OE-Stunden).
  • Integrationskurs für Zweitschriftlerner*innen
    Dieser Kurs eignet sich für Teilnehmer*innen, die in ihrer Muttersprache zwar alphabetisiert sind (z.B. Arabisch) jedoch das lateinische Alphabet als Zweitschrift erlernen. Der Umfang beträgt 600 bis 900 Unterrichtsstunden. In weiteren 100 Stunden (OE) werden Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland vermittelt.

Die Integrationskurse schließen mit den beiden skalierten Abschlusstests "Deutsch-Test für Zuwanderer" (DTZ) und "Leben in Deutschland" (LiD) ab.

Der Integrationskurs wird staatlicherseits aus Mitteln des Bundeshaushaltes finanziert. Kursteilnehmer müssen einen eigenen Kostenbeitrag in Höhe von 1,95 Euro pro Unterrichtsstunde bezahlen. Kursteilnehmer können auf Antrag von der Zahlung des Kostenbeitrages befreit werden, wenn sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) bekommen oder wenn ihnen die Zahlung wegen ihres geringen Einkommens besonders schwer fällt. Der Antrag ist bei der örtlich zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Dem Antrag ist ein Nachweis über die finanzielle Bedürftigkeit beizufügen.  

 

Weitere Informationen finden Sie unter

www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/integrationskurse-node.html

Weitere Informationen zu den Integrationskursen finden Sie hier

 

2. Projekt »Ankerstelle - Beratung für Familien und junge Migrantinnen in Konfliktsituationen«

Die Beratungsstelle Ankerstelle versteht sich als Anlaufstelle für Familien, junge Migrantinnen, Jugendliche und Kinder in Konfliktsituationen.

Familien und besonders Junge Frauen, die nach Deutschland einwandern, erleben die Trennung von Familie und Freunden häufig als Verlust und fühlen sich alleine gelassen. Auch Frauen, die durch eine Familienzusammenführung nach Deutschland kommen, können sich nicht mit jeder Problematik an die Familie ihres Mannes wenden. Im neuen Umfeld, in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht verstehen, einer Kultur, die ihnen fremd ist, türmen sich rasch unüberwindbar scheinende Probleme für diese Familien und jungen Menschen auf - viele zerbrechen daran.

 

 

Projektziel:

Ziel ist es, Familien und jungen Frauen mit Migrationshintergrund bei der Lösung ihrer persönlichen und zum Teil kulturspezifischen Probleme zu unterstützen. Wir entwickeln gemeinsam praktische Handlungsstrategien und begleiten sie auf diesem Weg.

 

Zielgruppe:

Das Projekt richtet sich an Familien, Jugendliche und Kinder als auch jungen Frauen mit Migrationshintergrund von 18 bis 27 Jahren. 

 

Wir unterstützen Sie

- Beratung aus einer Hand: vertraulich und kostenfrei.

- Auf Wunsch beraten wir anonym: telefonisch, persönlich oder per E-Mail.

- Wir führen Einzelgespräche mit den Betroffenen und entwickeln gemeinsam lösungsorientiertem Handlungsstrategien.

- Ein Großteil der Beratungen kann in der Muttersprache erfolgen.

- Wir bieten Gesprächskreise und individuelle Beratungen zu spezifischen Themen an, unter anderem:

  •     Familiäre Konfliktlösung
  •     Fluchterfahrungen
  •     Sexualität und Beziehung
  •     Gewaltfreie Erziehung
  •     Umgang mit Behinderungen in der Familie
  •     Suchtproblematiken
  •     Ideologischer/religiöser Extremismus in der Familie

Beratungen:

Die offene Sprechstunde findet statt:

Dienstag  von 10-12 Uhr  in der Hospitalstraße 111, Haus 7, 22767 Hamburg 

Donnerstag von 10-12 Uhr, Abenteuerspielplatz im Falkengrund 17, 25462 Rellingen,

 

Weitere Termine für Beratungen werden individuell vereinbart.

 

Dauer des Projektes:

Januar 2015 bis Dezember 2018

 

Weitere Informationen zum Projekt, Team und Kontakt finden Sie hier

 

3. Einbürgerungsprojekt »"Ich bin Hamburger!"«

Projektziele
Wir beraten und unterstützen Interessenten an einer deutschen Staatsangehörigkeit und holen gleichzeitig die aktuellsten Informationen zum Ausländer-, Aufenthalts- und Einbürgerungsrecht ein. Diese geben wir an die Interessierten weiter.


Der Prozess der Einbürgerung soll vereinfacht und beschleunigt und die Zahl der Einbürgerungen vervielfacht werden. Dafür kooperieren wir eng mit den Behörden und sozialen Einrichtungen, um uns über die Rechtslage zu informieren und auf beide Seiten – die der Behörden ebenso, wie die der Einbürgerer – Informationen zu transportieren. Ein gut informierter Interessent kann die Voraussetzungen schneller erfüllen und die nächsten Schritte zur Einbürgerung gehen.

 

Wer ist die Zielgruppe?
Wir sprechen alle MigrantInnen in Hamburg und Umgebung an, die an einer Einbürgerung in Deutschland interessiert sind bzw. sich schon im Einbürgerungsprozess befinden und Hilfestellung benötigen.

 

Weitere Infos zur Einbürgerung / Team und Kontakt finden Sie hier

 

4. El Ele - Gesundheit im Alter

El Ele ist ein soziales Projekt zur Integration älterer türkischstämmiger Migrantinnen und Migranten in das Netz der Altenhilfe in Hamburg. Türkische Seniorinnen und Senioren benötigen zunehmend Beratung und Unterstützung bei Gesundheits-, Pflege- und Vorsorgethemen – nutzen bestehende Angebote jedoch selten. Es gibt viele Hürden – oft fehlen z.B. Sprachkenntnisse und Vertrauen. Bei El Ele entsteht ein verlässliches, geschultes Team von Vertrauenspersonen und Gesundheitslotsen, die mit Akteuren des Gesundheitssystems zusammenarbeiten und Angebote an Ratsuchende vermitteln.

 

Projektziel

Das Projekt El Ele will mit verschiedenen Maßnahmen und Instrumenten einen leichteren Zugang zu Angeboten des Gesundheits- und Vorsorgesystems gewährleisten.

 

Das Projekt "El Ele – Gesundheit im Alter" wird von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) gefördert.

 

Weitere Infos zum Projekt / Team und Kontakt finden Sie hier

 

5. ›Neue Wege‹ Prävention von Antisemitismus bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Projektziele
Das primäre Projektziel ist es, Jugendliche für Antisemitismus zu sensibilisieren und sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit manifesten wie latenten antisemitischen Inhalten in Medien und Politik anzuregen. Damit will es zum Abbau von Antisemitismus beitragen, Kritikfähigkeit und Toleranz fördern und auf diesem Wege den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft stärken. Das Projekt will innovative und jugendgerechte Ansätze und Konzepte für eine Auseinandersetzung mit historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft entwickeln und erproben. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden anderen Trägern und Institutionen zugänglich gemacht, auf die sie bei ihrer Arbeit mit Jugendlichen zurückgreifen können.

 

Zielgruppe
Das Projekt will insbesondere Jugendliche im Alter von 15 bis 25 mit Migrationshintergrund aus unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und politischen Milieus erreichen, die in Hamburg und Umgebung leben.

 

Weitere Infos zum Projekt / Team und Kontakt finden Sie hier

 

6. Do it Yourself - Die Kunst der Selbsthilfe für mehr Eigeninitiative und eine partizipative Jugendkultur

 

Das Projekt DIY erarbeitet neue niedrigschwellige und attraktive Ansätze zur Stärkung des Engagements und des Ehrenamts bei Jugendlichen, die sowohl für junge Menschen persönlich als auch für die Gesellschaft von großer Relevanz sind. 

 

Mit Hilfe von Workshops werden Jugendliche für Themen, wie ehrenamtliches Engagement, Nachhaltigkeit, soziale Innovation u.v.m sensibilisiert und mobilisiert. Im Rahmen des Projekts werden unter anderem auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie Nachhaltigkeit in das eigene Alltagshandeln integriert werden kann. Spannende Do it Yourself-Projekte und Workshops fördern und stärken zudem das kreative und handwerkliche Engagement von Jugendlichen. Durch die eigene Herstellung von Produkten, wie beispielsweise Kosmetika oder die Programmierung einer App, werden Anreize geschaffen selbst aktiv zu werden und sich nachhaltig kreativ zu engagieren. Auch sollen Jugendlichen in Rahmen des Projekts verschiedene Bereiche des ehrenamtlichen Engagements aufgezeigt werden, in denen sie sich engagieren und einbringen können.

 

Projektziele

Ziel ist es, das ehrenamtliche und kreative Engagement von Jugendlichen und Jungerwachsenen nachhaltig zu fördern und zu stärken.

 

Zielgruppe

Die Hauptzielgruppe des Projekts sind Jugendliche und Jungerwachsene zwischen 12 und 27 Jahren.

 

Beratung

Eine Anlaufstelle bietet den Jugendlichen die Möglichkeit sich über Themen wie ehrenamtliches Engagement, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu informieren und beraten zu lassen.

 

Weitere Informationen zum Projekt, Team und Kontakt finden Sie hier